Jeder, der einen eigenen Garten besitzt, kennt dieses eine, immer wiederkehrende Problem, das einem die Freude an der grünen Oase nehmen kann: das liebe Unkraut. Man schaut an einem sonnigen Tag aus dem Fenster, freut sich über den eigentlich schön gewachsenen Rasen, und dann sieht man sie überall aufblitzen. Die leuchtend gelben Blüten des Löwenzahns, die spitzen und stacheligen Blätter der Disteln und die breiten, flachen Nester des Wegerichs. Sie stören nicht nur das ruhige, grüne Bild des Gartens, sondern sie nehmen den guten Gräsern auch das wichtige Sonnenlicht, das Wasser und den Platz zum Wachsen weg.
Was macht man also als Gartenbesitzer? Man zieht sich alte Kleidung an, geht nach draußen, bückt sich tief nach unten und versucht, die unerwünschten Pflanzen zu entfernen. Oft gräbt man mit bloßen Händen oder einem kleinen Messer mühsam in der harten Erde und versucht, die Pflanze irgendwie herauszuziehen. Doch meistens passiert genau das, was man nicht möchte: Das obere Grün reißt ab, aber die lange, dicke Wurzel bleibt fest im Boden stecken. Das Ergebnis? Schon wenige Tage später wächst genau an derselben Stelle eine neue Pflanze heran, und die ganze harte Arbeit war völlig umsonst.
Dazu kommen die körperlichen Beschwerden. Das ständige Bücken, das lange Hinknien auf dem feuchten Boden und das ruckartige Ziehen sind eine enorme Belastung für den ganzen Körper. Nach einer Stunde Gartenarbeit tut einem der Rücken weh, die Knie schmerzen und die Hände sind voller Schmutz und oft sogar zerkratzt. Viele Gartenfreunde verlieren so den Spaß an der Pflege ihres Grundstücks. Genau an diesem Punkt kommen moderne Helfer für den Garten ins Spiel. Werkzeuge, die genau dieses Problem lösen sollen, ohne dass man sich quälen muss. Ein ganz bekanntes Gerät, das diese anstrengende Arbeit übernehmen und deutlich leichter machen soll, ist der Fiskars Unkrautstecher. In diesem Beitrag schauen wir uns ganz genau an, wie dieses Werkzeug funktioniert, ob es wirklich den Rücken schont und ob die Wurzeln damit tatsächlich vollständig aus der Erde kommen.
Der Fiskars Unkrautstecher ist so gebaut, dass er die Gartenarbeit von Grund auf verändert. Der wichtigste Vorteil dieses Geräts ist, dass Sie Ihre Arbeitsweise komplett umstellen können. Sie müssen nicht mehr auf den Knien über den nassen Rasen rutschen. Das Gerät hat einen langen Stiel von etwa einem Meter. Das bedeutet, dass Sie ganz bequem und aufrecht stehen bleiben können, während Sie Ihren Rasen von unerwünschten Pflanzen befreien. Das ist eine unglaubliche Erleichterung für den Körper und schont die Gesundheit enorm.
Wenn man sich das Werkzeug genauer ansieht, bemerkt man unten am Ende mehrere Greifarme aus starkem Metall. Diese Arme sind das Herzstück des Geräts. Anstatt die Pflanze nur an der Oberfläche abzuschneiden, greifen diese Metallarme tief in die Erde hinein. Sie umschließen die Wurzel der Pflanze von allen Seiten. Wenn Sie das Gerät dann nach hinten ziehen, halten die Arme die Wurzel fest und ziehen sie im Ganzen aus dem Boden. Das ist der große Unterschied zur Arbeit mit der Hand. Wenn die komplette Wurzel weg ist, kann die Pflanze nicht mehr nachwachsen. Sie haben also für eine sehr lange Zeit Ruhe vor dem Unkraut.
Ein weiterer sehr großer Vorteil, den viele Gartenbesitzer lieben, ist die Sauberkeit. Wenn man Unkraut mit der Hand zieht, hat man danach immer extrem schmutzige Hände, oft klebt nasse Erde unter den Fingernägeln. Beim Fiskars Gerät gibt es einen klugen Schiebemechanismus am Stiel. Wenn Sie die Pflanze aus dem Boden gezogen haben, halten Sie das Werkzeug einfach über Ihren Eimer oder Ihre Schubkarre. Dann ziehen Sie an dem Griff am Stiel, und die Pflanze wird aus den Metallarmen herausgedrückt und fällt direkt in den Müll. Sie müssen die schmutzige Pflanze und die erdige Wurzel nicht ein einziges Mal mit Ihren Händen berühren. Ihre Hände bleiben den ganzen Tag über wunderbar sauber.
Wir haben das Gerät in einem echten Garten ausprobiert, um zu sehen, wie es sich bei den häufigsten Plagegeistern im Rasen schlägt. Dabei haben wir verschiedene Pflanzen getestet, da jede Pflanze anders wächst und andere Wurzeln hat.
Der Test mit der Distel: Disteln sind besonders unbeliebt, weil sie sehr spitz und stachelig sind. Wer hier mit bloßen Händen arbeitet, tut sich schnell weh. Im Test haben wir das Gerät genau über der Mitte der Distel angesetzt. Mit einem leichten Tritt auf das Fußpedal glitten die Metallarme tief in die Erde. Dann haben wir den Stiel einfach zur Seite gekippt. Das Ergebnis war wirklich beeindruckend: Eine unglaublich lange und dicke Wurzel kam vollständig aus dem Boden. Es war nur ein einziger, sehr einfacher Handgriff nötig. Die Distel wurde restlos entfernt, ohne dass man sich stechen konnte.
Der Test mit dem Löwenzahn: Der Löwenzahn ist der Klassiker unter den unerwünschten Pflanzen im Rasen. Auch hier haben wir den Stecher mittig aufgesetzt und in den Boden gedrückt. In den allermeisten Fällen hat das Werkzeug den Test mit großem Lob bestanden. Die lange, rübenartige Wurzel des Löwenzahns wurde sauber gegriffen und komplett aus der Erde gezogen. Nur in einem einzigen Fall gab es im Test einen kleinen Fehlschlag. Hier saß die Wurzel des Löwenzahns so tief und fest in der extrem harten Erde, dass die Arme des Geräts nicht tief genug greifen konnten. Das ist aber eine seltene Ausnahme, im Normalfall funktioniert das Gerät hier hervorragend.
Der Test mit dem Breitwegerich: Der Wegerich ist eine Pflanze, die ganz flach auf dem Boden wächst und ihre Blätter wie einen großen Teller ausbreitet. Auch seine Wurzeln wachsen anders als beim Löwenzahn; sie sind eher breit als tief. Im Test haben wir auch diese Pflanze ausgestochen. Zwar wurde der Wegerich mitsamt seinen Wurzeln komplett aus dem Boden geholt, was sehr gut ist. Allerdings zeigte sich hier ein kleiner Nachteil: Da die Wurzeln so breit gefächert sind, reißen die Metallarme bei dieser Pflanze sehr viel Erde mit aus dem Rasen. Wenn man den Wegerich dann über der Schubkarre abwirft, stellt man fest, dass man ein deutliches Loch im Rasen hinterlassen hat. Dieses Loch muss man im Anschluss mit etwas frischer Erde auffüllen, damit der Rasen wieder schön eben wird. Das kostet ein paar Minuten extra Zeit.
Achtung bei Hindernissen: Im Test haben wir auch versucht, eine Pflanze zu entfernen, die ganz nah an einer kleinen Gartenmauer wuchs. Hier zeigte sich eine Grenze des Geräts. Da man den Stiel zur Seite kippen muss, um die Wurzel herauszuhebeln, braucht man etwas Platz. Wenn die Pflanze direkt an einer harten Mauer wächst, fehlt dieser Platz zum Kippen. In solchen Ecken muss man also leider doch noch kurz zur Handarbeit greifen.
Damit Sie genau wissen, was Sie für Ihr Geld bekommen, haben wir hier die wichtigsten harten Fakten zu diesem Gerät einfach und übersichtlich aufgelistet:
Ein solches Werkzeug kauft man nicht für eine einzige Stelle im Garten. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, wie Ihnen dieser Helfer die Arbeit deutlich erleichtern kann. Wir stellen Ihnen hier vier typische Situationen vor.
Szenario 1: Die große Rasenpflege im Frühling Wenn der Winter vorbei ist und die Sonne wieder wärmt, wachsen die unerwünschten Pflanzen auf einer großen Rasenfläche besonders schnell. Wer hier hunderte Quadratmeter Rasen hat, ist mit Handarbeit oft tagelang beschäftigt. Mit dem langen Stecher können Sie einfach über Ihren Rasen spazieren. Sie sehen eine gelbe Blüte, setzen das Gerät an, treten kurz drauf, kippen den Stiel und werfen die Pflanze in einen Eimer, den Sie hinter sich herziehen. So schaffen Sie eine sehr große Fläche in einem Bruchteil der Zeit, ohne danach völlig erschöpft zu sein.
Szenario 2: Sauberkeit an Gartenwegen und Rasengittern Oft wachsen störende Pflanzen genau dort, wo der Rasen aufhörte und ein Weg beginnt. Vielleicht haben Sie in Ihrem Garten auch Stabilo Kunststoff Rasengitter verlegt, um Wege oder Einfahrten zu befestigen. In den kleinen Waben dieser Gitter siedelt sich gerne mal etwas Grünzeug an. Mit einem normalen Messer kommt man hier schlecht zwischen den Kunststoff. Da die Metallarme des Stechers aber sehr spitz zusammenlaufen, können Sie das Gerät gezielt in solchen Lücken oder an den Rändern von befestigten Wegen ansetzen und die Pflanze sauber entfernen, ohne die Gittersteine zu beschädigen.
Szenario 3: Gartenfreude für ältere Menschen bewahren Gartenarbeit ist ein wundervolles Hobby, das viele Menschen bis ins hohe Alter genießen möchten. Doch wenn die Gelenke nicht mehr so gut mitmachen und das Aufstehen vom Boden schwerfällt, wird das Pflegen der Beete zur Last. Für ältere Menschen ist dieses Werkzeug ein echter Segen. Es gibt einem die Möglichkeit, den Garten weiterhin selbstständig sauber und ordentlich zu halten. Da man keine große Körperkraft braucht und alles im aufrechten Stehen passiert, bleibt die Freude an der Gartenarbeit noch viele Jahre erhalten.
Szenario 4: Der schnelle Einsatz vor der Gartenparty Stellen Sie sich vor, Sie haben am Wochenende Freunde zum Grillen eingeladen. Sie gehen kurz vorher noch einmal durch den Garten und sehen, dass mitten auf der schönsten Rasenfläche noch drei große Disteln stehen. Sie haben keine Lust, sich jetzt noch die Hände schmutzig zu machen oder sich noch einmal umzuziehen. Mit diesem Gerät können Sie sogar in Ihrer sauberen Kleidung schnell hinausgehen, die drei Disteln im Stehen aus dem Boden ziehen, sie in die Biotonne werfen und das Gerät wieder in den Schuppen stellen. Eine Sache von zwei Minuten, saubere Hände und ein perfekter Rasen für die Gäste.
Natürlich ist Fiskars nicht der einzige Hersteller, der solche schlauen Gartenhelfer anbietet. Wir haben uns den Markt angesehen und stellen Ihnen hier drei vergleichbare Produkte anderer großer Marken vor, damit Sie objektiv vergleichen können.
1. Gardena Unkrautstecher Die bekannte Marke Gardena bietet ebenfalls ein sehr gutes Gerät an. Es funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip. Man drückt es in den Boden und zieht die Pflanze heraus. Ein Vorteil bei Gardena ist oft die Möglichkeit, den Aufsatz auf einen bereits vorhandenen Stiel (das Gardena Combisystem) aufzustecken. Das spart Platz im Geräteschuppen. Allerdings empfinden viele Nutzer die reine Bewegung zum Herausziehen beim Fiskars Gerät als etwas flüssiger und einfacher. Wenn Sie aber schon viele Gardena-Stiele zu Hause haben, ist dies eine sehr gute Alternative.
2. Wolf-Garten Unkrautstecher Wolf-Garten baut sehr starke und haltbare Werkzeuge. Der Unkrautstecher von Wolf-Garten fällt oft durch seinen D-förmigen Griff am oberen Ende auf. Dieser Griff bietet eine sehr gute Möglichkeit, viel Kraft auszuüben. Besonders bei sehr harten, trockenen Böden kann man sich hier gut mit dem ganzen Gewicht abstützen. Die Klingen, die in den Boden fahren, sind ebenfalls sehr robust. Vom Prinzip her ist das Gerät sehr ähnlich, aber es ist oft ein wenig schwerer gebaut als die sehr leichte Variante von Fiskars.
3. Walensee Unkrautstecher (Günstigere Alternative) Wenn man im Internet sucht, findet man auch günstigere Modelle, wie zum Beispiel von der Marke Walensee. Auch dieses Gerät hat einen langen Stiel und Metallkrallen. Für Menschen, die nur sehr wenig Unkraut haben und wenig Geld ausgeben möchten, kann dieses Gerät reichen. Allerdings merkt man beim direkten Vergleich oft, dass das Material bei den teureren Marken wie Fiskars, Gardena oder Wolf-Garten etwas hochwertiger verarbeitet ist. Besonders das Fußpedal, auf das man viel Kraft ausübt, muss sehr stabil sein, damit es nicht nach einer Saison abbricht.
Wir müssen an dieser Stelle noch auf einen sehr wichtigen Punkt für unsere Umwelt eingehen. Viele Menschen ärgern sich so sehr über Pflanzen im Rasen, dass sie in den Baumarkt fahren und chemische Mittel kaufen, um das Unkraut totzuspritzen. Das mag zwar im ersten Moment einfach klingen, hat aber sehr schlechte Folgen. Diese chemischen Mittel ziehen in den Boden ein und können das Grundwasser belasten. Zudem sind sie gefährlich für nützliche Tiere in unserem Garten, wie zum Beispiel Bienen, Regenwürmer oder sogar für Haustiere wie Hunde und Katzen, die auf dem Rasen spielen.
Wenn Sie einen Stecher benutzen, arbeiten Sie zu einhundert Prozent natürlich. Sie entfernen das Problem an der Wurzel, ohne auch nur einen Tropfen Chemie in Ihren Boden zu bringen. Das ist nicht nur besser für die Natur um Sie herum, sondern sorgt auch dafür, dass Ihr Rasen dauerhaft gesund bleibt. Ein natürlicher Garten ist der schönste Garten. Wenn Sie die ausgestochenen Pflanzen dann noch auf Ihren eigenen Kompost werfen (sofern sie noch keine Samen gebildet haben), wird daraus sogar wieder wertvolle neue Erde für Ihre Blumenbeete. So schließt sich der natürliche Kreis auf eine wunderbare Weise.
Damit wirklich keine Fragen offenbleiben, haben wir hier genau 15 wichtige Fragen beantwortet, die uns oft zu diesem Thema gestellt werden.
1. Was genau ist ein Unkrautstecher? Es ist ein Werkzeug mit einem langen Stiel und kleinen Greifarmen aus Metall. Es wird benutzt, um unerwünschte Pflanzen samt ihrer Wurzel im Stehen aus der Erde zu ziehen, ohne sich bücken zu müssen.
2. Wie bediene ich den Fiskars Unkrautstecher richtig? Sie stellen das Werkzeug mittig über die Pflanze, treten mit dem Fuß auf das Pedal, um es in den Boden zu drücken, und kippen den Stiel dann einfach zur Seite, um die Wurzel herauszuheben.
3. Ist die Arbeit mit dem Gerät gut für meinen Rücken? Ja, das ist der größte Vorteil. Da Sie während der gesamten Arbeit aufrecht stehen können, vermeiden Sie schmerzhaftes Bücken und Knien. Ihr Rücken wird optimal geschont.
4. Wie lang ist der Stiel von diesem Gartenwerkzeug? Der Stiel ist bei den meisten Standardmodellen etwa einen Meter lang. Das ist eine sehr gute Länge für fast alle Erwachsenen, um entspannt im Stehen arbeiten zu können.
5. Bekomme ich damit wirklich Löwenzahn aus dem Rasen? Ja. Löwenzahn wächst mit einer langen, geraden Wurzel nach unten. Die Metallarme greifen tief in die Erde und ziehen diese Wurzel in fast allen Fällen ganz hervorragend als Ganzes heraus.
6. Kann ich auch große Disteln damit sicher entfernen? Absolut. Gerade bei Disteln ist das Gerät toll, da man die stacheligen Blätter nicht mit der Hand anfassen muss. Auch hier wird die lange Wurzel sehr zuverlässig aus dem Boden gezogen.
7. Was passiert, wenn ich Wegerich ausstechen möchte? Wegerich wächst sehr breit. Das Gerät zieht die Pflanze zwar heraus, nimmt dabei aber recht viel Erde mit, da die Wurzeln wie ein breiter Teller wachsen.
8. Reißt das Gerät ein großes Loch in die Erde? Bei Pflanzen mit geraden Wurzeln (Löwenzahn) entsteht nur ein sehr kleines Loch. Bei breit wachsenden Pflanzen (Wegerich) entsteht ein etwas größeres Loch, das man mit etwas Gartenerde wieder auffüllen sollte.
9. Kann ich das Werkzeug auch direkt an einer Mauer benutzen? Nein, das ist schwierig. Da Sie den Stiel zur Seite kippen müssen, um die Pflanze aus dem Boden zu hebeln, brauchen Sie etwas Freiraum. Direkt an einer harten Wand fehlt dieser Platz.
10. Bleiben meine Hände bei der Arbeit wirklich sauber? Ja, völlig sauber. Das Gerät hat einen Griff am Stiel. Wenn Sie diesen Griff ziehen, öffnet sich unten die Zange und drückt das Unkraut direkt in den Eimer. Kein Anfassen nötig!
11. Für welche Körpergröße ist dieses Gerät am besten gemacht? Die Länge von einem Meter ist für fast alle normalen Körpergrößen gut geeignet. Egal ob Sie eher klein oder groß sind, das aufrechte Stehen ist deutlich besser, als auf dem Boden zu sitzen.
12. Aus welchem Material sind die Greifarme gebaut? Die Arme, die in die Erde eindringen, bestehen aus sehr hartem und rostfreiem Stahl. Sie sind so stark gebaut, dass sie auch in festen Böden nicht verbiegen oder abbrechen.
13. Brauche ich viel Kraft in den Beinen oder Armen? Nein. Das Eindrücken in die Erde passiert mit dem eigenen Körpergewicht über das Fußpedal. Das Herausziehen erfolgt über eine leichte Kippbewegung des Stiels. Auch Menschen mit wenig Kraft können es leicht bedienen.
14. Wie mache ich das Gerät nach der Arbeit am besten sauber? Es reicht völlig aus, wenn Sie die Metallarme am unteren Ende mit einem Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch abspritzen. Danach trocknen lassen und wieder in den Schuppen stellen.
15. Ist das Gerät schwer zu tragen? Nein, der Fiskars Stecher ist erstaunlich leicht. Sie können ihn problemlos über längere Zeit in einer Hand tragen, während Sie mit der anderen Hand vielleicht einen Eimer für die Pflanzen halten.
Zusammenfassend lässt sich nach unserem sehr ausführlichen Praxistest und der Betrachtung aller Funktionen sagen, dass der Fiskars Unkrautstecher eine wirklich herausragende Hilfe für absolut jeden Gartenbesitzer ist. Wer kennt das Gefühl nicht: Man verbringt viele Stunden am Wochenende damit, auf den nassen Knien über den Rasen zu rutschen, um störende kleine Pflanzen aus der Erde zu kratzen. Der Rücken schmerzt schnell, die Knie sind schmutzig und am Ende hat man in der Eile oft nur das obere Grün abgerissen, während die halbe Wurzel tief im Boden geblieben ist. Genau dieses ständige und lästige Problem löst dieses einfache, aber ungemein kluge Werkzeug auf eine sehr angenehme und saubere Art und Weise.
In unserem Test im echten Garten hat sich ganz klar gezeigt, dass die großen Versprechen des Herstellers nicht nur leere Worte auf einer bunten Verpackung sind, sondern der Wahrheit entsprechen. Besonders bei allen Pflanzen mit langen und tiefen Wurzeln, wie zum Beispiel der unbeliebten und stacheligen Distel, spielt das Gerät seine vollen Stärken aus. Ein einfacher, leichter Tritt auf das Fußpedal, ein sanftes Kippen des langen Stiels zur Seite, und schon zieht man die gesamte Wurzel an das Tageslicht. Das ist ein enormer Gewinn für die Gesundheit des Rasens, denn nur wenn die Wurzel wirklich komplett entfernt ist, wächst die Pflanze nicht direkt im nächsten Monat wieder nach. Auch beim sehr weit verbreiteten Löwenzahn funktioniert dieses System in den allermeisten Fällen hervorragend, auch wenn extrem tief sitzende Wurzeln in knochenharter Erde manchmal eine kleine Herausforderung sein können.
Ein kleiner Schwachpunkt zeigte sich im Test bei Pflanzen, die sehr flache, aber dafür enorm breite Wurzeln haben, wie es beim Wegerich der Fall ist. Hier ziehen die Metallarme sehr viel feste Erde mit aus dem Boden. Das bedeutet für den Gärtner, dass man danach ein kleines, sichtbares Loch im Rasen hat, das man wieder mit etwas neuer Erde auffüllen muss. Das ist ein kleiner zusätzlicher Arbeitsschritt, der ein paar Minuten extra Zeit kostet. Dennoch überwiegen die vielen guten Eigenschaften deutlich.
Der mit Abstand wichtigste Punkt ist und bleibt die Schonung des eigenen Körpers. Da das Werkzeug mit seinem Stiel etwa einen Meter lang ist, kann man alle anfallenden Arbeiten im aufrechten Stehen erledigen. Man muss sich nicht ein einziges Mal nach unten bücken. Zudem bleiben die Hände durch den äußert praktischen Schiebemechanismus zum Auswerfen der gezogenen Pflanzen in die Schubkarre völlig sauber. Wenn wir dieses Produkt mit den bekannten und vergleichbaren Produkten von anderen starken Marken wie Gardena oder Wolf-Garten vergleichen, fällt auf, dass alle Firmen ihre eigenen kleinen Stärken haben. Der Stecher von Fiskars überzeugt uns in der Gesamtbewertung jedoch ganz besonders durch sein sehr geringes Gewicht und die überaus flüssige und leichte Bewegung beim Arbeiten im Garten.
Wer also eine große Rasenfläche besitzt und diese in Zukunft ohne den Einsatz von teuren und für die Umwelt schädlichen chemischen Giften sauber und sattgrün halten möchte, macht mit dem Kauf dieses durchdachten Geräts definitiv alles richtig. Es ist eine lohnende Anschaffung, die Ihnen über viele Jahre hinweg gute Dienste leisten wird und den Gang in den Garten wieder zu einer echten Freude macht. Wir sprechen nach unserem Test eine ganz klare, uneingeschränkte Kaufempfehlung für alle aus, die ihren Garten pflegen und dabei ihren Rücken schonen wollen. Es ist an der Zeit, die Schmerzen hinter sich zu lassen und die Gartenarbeit wieder zu genießen.
Unkrautstecher, Rasenpflege, Gartenwerkzeug, Wurzel entfernen
Hinweis: Dieser Blogpost dient nur zu Informationszwecken und stellt keine Kaufempfehlung dar.
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Das ständige Problem mit dem Unkraut im eigenen Garten