Vorteile Tagesgeldkonto – Anlegen von Tag zu Tag !

Das Tagesgeldkonto im Wettbewerb der Banken gibt es sei dem Jahre 2000. Damals wurde die erste Internetbank gegründet, die nur ein Produkt anbot, das Tagesgeldkonto, und zwar bot man einen Zins von 6 % bei täglicher Kündigung. Das Konzept der Bank ging nicht auf, man machte Verluste, da mit Tagesgeldkonten alleine kein Geld zu verdienen ist.

Der Bankbetrieb wurde im Jahr 2001 eingestellt. Alle Anleger erhielten ihr Geld zurück, die Muttergesellschaft haftete. Damit hatte das Bankwesen zum ersten Mal in der Praxis gezeigt, dass Tagesegeldkonten sicher sind. Der Urgedanke des Tagesgeldkontos war, das Geld der damals nach dem einem Börsencrash enttäuschten Anleger in den Banken zu halten, was mit Fonds nicht möglich war.

Der Name Tagesgeldkonto kommt von der Tatsache, dass für das angelegte Geld keine Kündigungsfrist des Kontos gilt. Dabei ist von Vorteil, dass auch ein höherer Zins gezahlt wird als beim altbekannten Sparbuch. Die Sicherheit, die in der täglichen Verfügbarkeit des Geldes liegt, macht das Tagesgeldkonto für alle Bevölkerungsschichten interessant, da die Anlagesumme meist schon mit kleinen Beträgen möglich ist.

Keine Kündigungsfrist bedeutet allerdings nicht, dass man täglich zur Bank gehen kann, um Geld vom Tagesgeldkonto abzuheben. Abhebungen können nur als Überweisungen auf ein vorher bezeichnetes, sogenanntes Referenzkonto, meist ein Girokonto, vorgenommen werden. Die Zeit, nach der man über das Geld verfügen kann liegt in der Praxis zwischen einem Tag und drei Tagen Banklaufzeit.

Das Tagesgeld ist ein reines Anlagenkonto über das keine Bankgéschäfte wie Überweisungen usw. abgewickelt werden können.

Das reine Tagesgeldkonto hat für den Anleger nur Vorteile gegenüber allen anderen Anlagen, die feste Zinsen bieten, da der Anleger auf sich verändernde Kapitalmarktsituationen reagieren kann. Allerdings kann die Bank täglich den Zins ändern, was aber nur eine theoretische Möglichkeit ist, da die Banken im Geschäft mit den Tagesgeldkonten im harten Wettbewerb liegen. Rein rechnerisch ist das Tagesgeldkonto für Banken kein lukratives Geschäft, da sie längerfristige Ausleihungen, wenn überhaupt, nur von einem anzunehmenden laufenden Bodensatz vorhandener Konten vornehmen kann.

Da Banken auch in diese Richtung erfinderisch sind, sind Angebote auf dem Markt mit hohen Zinsen in Form von Sparbüchern. Dabei ist oft ein eingeschränkter Betrag täglich abhebbar, darüber hinausgehende Summen mit einer Kündigungsfrist belegt. Hier heißt es, genau die Anlage prüfen.

Für den, der anlegen kann, ist das Tagesgeldkonto auch aus dem Grunde vorteilhaft, da er davon ausgehen kann, dass Banken mit dem Tagesgeldkonto ihre Kundenverbindungen sichern wollen. Banken im Spannungsverhältnis eines Wettbewerbes, das ist bas Beste, was einem Anleger passieren kann.

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