Immer mehr Verbraucher kaufen Plasmabildschirme. Denn Plasma TV überzeugt mit einem exzellenten, scharfen Bild, kräftigen Farbtönen, guten Kontrasten. Außerdem liefert der Plasmabildschirm ein Bild ohne Verzerrungen und das Gehäuse ist so flach, das es ohne Probleme an der Wand aufgehängt werden kann. Plasma TV-Geräte bieten also jede Menge Vorzüge.

 

Einsteigergeräte gibt es heute schon deutlich unter 700 Euro. Sie besitzen eine ganz gute Auflösung, die für den Heimgebrauch völlig ausreichend ist. Die Farben und Graustufen sind ebenfalls in genügender Anzahl vorhanden. Beim Kauf eines Plasma TV sollte man darauf achten, dass der Fernseher HDTV-fähig ist, das heißt, er muss mindestens eine Auflösung von 1024x768 Pixel erreichen.

Wie gut ein Plasma TV ist, hängt auch von seiner Leuchtstärke ab. Sie wird in Candela pro Quadratmeter (cd/m²) gemessen. Als Faustregel gilt, dass die Lebenserwartung eines Plasma TV umso höher ist, je höher der Wert der Leuchtstärke ist. Der Plasmabildschirm sollte außerdem möglichst viele Farben und Graustufen darstellen können. Es empfiehlt sich ein Gerät zu kaufen, das wenigstens über eine Milliarde Farben und 1.024 Graustufen verfügt. Ein Plasma TV, der zu wenige Farben darstellen kann, muss sie aus verschiedenen Pixeln mischen, wodurch die Feinheit der Darstellung verloren geht. Diese Kombination der Pixel nennt man Dithering.

Plasma TV-Geräte werden wesentlich älter als die Vorgängergeneration. Ein herkömmliches Fernsehgerät hat eine Lebenserwartung von etwa 10.000 Stunden. Schon billige Plasmabildschirme halten drei Mal so lang, bessere Geräte können sogar die sechsfache Lebensdauer erreichen. In dieser Zeitspanne kann Leuchtkraft eines Plasma TV um bis zu 50 Prozent zurückgehen.

Es gibt Hersteller von Plasma TV-Geräten, die den Tuner und alle anderen Anschlüsse in den Plasmabildschirm einbauen wie es bei den herkömmlichen Fernsehgeräten auch üblich war. Andere Anbieter liefern den Tuner und die übrigen Anschlüsse in einer separaten Box. So werden alle Anschlüsse mit einem einzigen Kabel mit dem Bildschirm verbunden. Vor allem bei einem Plasma TV, der an der Wand hängt, sieht das schöner aus, als wenn ein ganzes Bündel von Kabel herunterhängen würde. Bei einem Plasma TV gibt es folgende analogen Schnittstelen: S-Video, FBAS-/Composite-Video, YUV und RGB. Sie dienen dazu, analoge Bildquellen wie einen Videorekorder anzuschließen. Die digitalen Schnittstellen DVI und HDMI gibt es erst seit Beginn des Jahres 2004.

Plasmafernseher sind zwar etwas teurer als LCD-Geräte, zeichnen sich aber durch ein besseres Bild als die Konkurrenz aus: der Kontrast ist fast immer stärker, die Farben wirken natürlicher, die schwarze Flächen sehen wirklich tiefschwarz aus und erscheinen nicht dunkelgrau wie auf vielen LCD-Displays. Die so genannten Nachzieheffekte kommen beim Plasma TV so gut wie nicht vor. Außerdem hat der Plasma TV keine Probleme mit dem Sehwinkel, das Bild zeigt von allen Seiten die gleiche gute Qualität.

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